Vorstellung

Erleben Sie den mitreißenden Rhythmus des Jazz auf der legendären Bühne des antiken Theaters von Vienne!

Molly Johnson | 20:30 Uhr
Es war Anfang der 2000er. Eine atemberaubende, kraftvolle Stimme, tief verwurzelt in Blues und Rock, eroberte die Jazzszene. Eine Stimme aus Toronto, die alle wichtigen Musikveranstaltungen jenseits des Atlantiks und in Europa prägte. Molly Johnson, mit ihrem Mezzosopran und ihrem mitreißenden Groove, zog uns in ihren Bann, insbesondere mit dem Album „Another Day“, auf dem sie eine außergewöhnliche Version von „Summertime“ präsentierte. Sie fühlt sich bei Coverversionen von Standards – vor allem bei Hommagen an Billie Holiday – sichtlich wohl und zeichnet sich zudem durch ihr Songwriting-Talent aus. Ihre Texte sind sozialkritisch (sie gründete das Kumbaya Festival zugunsten von Menschen mit HIV), poetisch und vor allem zeitlos. Wie ihre Stimme. Eine gewisse Zeitlosigkeit durchzieht all ihre Alben. Im vergangenen September veröffentlichte sie die EP „All I See“ mit drei Titeln. Drei Songs, geprägt vom Klang einer Hammond-Orgel und begleitet von Chören. Ein Vorgeschmack auf ihr nächstes Album und ihren Auftritt beim Jazz à Vienne. Wenn Molly Johnson die Zeit anhält, muss man sich nur zurücklehnen, zuhören und sich berühren lassen.

Imany | 22:15 Uhr
Mit ihrer tiefen Stimme, die zeitlose Seele mit einem kraftvollen und strahlenden Folk-Sound verbindet, sprengt die Sängerin von „You Will Never Know“ und „Don't Be So Shy“ Genregrenzen: „Ich bin überzeugt, dass es eine viel größere Kraft gibt als uns, und wir sind lediglich Kanäle der Übertragung.“ Doch von welcher Kraft spricht Imany? Man kann sich vorstellen, dass es sich um eine mächtige und schöpferische Kraft handelt, die sie antrieb, ihr erstes Album „The Shape of a Broken Heart“ aufzunehmen, das ihr 2011 zum Durchbruch verhalf. Drei Alben und mehrere Goldene Schallplatten später kehrt die Sängerin mit komorischen Wurzeln, die in Südostfrankreich aufwuchs, bevor sie in New York eine Modelkarriere verfolgte, entschlossener denn je zurück. Überzeugt davon, dass Frauen ein fundamentales Recht auf Wut haben, schrieb und produzierte sie ihr viertes Album „Women Deserve Rage“ als Manifest der Emanzipation und Wiedergeburt. Entstanden aus dem tiefen Bedürfnis, ihr Leben zurückzuerobern, verleiht es einer Künstlerin eine Stimme, die sich für eine freie Wiedergeburt entscheidet. „Ich hatte diesen süßen, seltsamen Traum von einem Waffenstillstand, den die Engel brachten, damit wir ganz von vorn anfangen konnten“, wiederholt sie wie ein Mantra in einem ihrer neueren Lieder. Träumen wir also mit ihr von diesem Waffenstillstand und nehmen wir, wenn nicht unser ganzes Leben, so doch zumindest ihre Lieder mit Herzblut auf.

Komfort und Ausstattung

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht mit Unterstützung
  • Freie Verkehrsfläche
  • Barrierefreier Eingang
  • WC + Haltegriff + Verkehrsraum
  • Das Personal an der Rezeption machte auf die Aufnahme von Menschen mit Behinderungen aufmerksam

Preise / Eröffnung

Preise


Normalpreis: 43 €
Arbeitssuchende / Empfänger von Sozialhilfe: 40 €
15-25 Jahre: 30 €
04-14 Jahre: 6 €.

Öffnungszeiten

Mittwoch, 1. Juli 2026 um 20:30 Uhr.