Vorstellung
Was wäre, wenn die Geschichte unseres Dorfes nicht nur in den Archiven, sondern auch in den Dorfmauern selbst zu finden wäre? Ein origineller Spaziergang, um die wiederverwendeten Steine der alten Abtei zu entdecken.
Anlässlich der Tage des Kulturerbes 2026 bietet der Verein Savigny, Erbe von gestern und morgen, einen originellen Spaziergang an, bei dem man die wiederverwendeten Steine der ehemaligen Abtei Saint-Martin entdecken kann, die nach der Französischen Revolution abgerissen und als Steinbruch genutzt wurde.
Das Erbe einer Region ist oft unauffällig, in den Alltag integriert. Hier geht es nicht um ein spektakuläres, unversehrtes Monument, sondern um eine verstreute Erinnerung. Dieser Spaziergang lädt dazu ein, Fassaden, die man zu kennen glaubt, mit neuen Augen zu sehen. Die Dorfhäuser verwandeln sich in ein wahres Freilichtmuseum.
Die Tour findet in den Straßen des Dorfes statt, mit mehreren Stopps für Erläuterungen.
Ein zweistufiger Prozess:
1. Aufstieg zum Glockenturm
Einer der Türme aus dem 12. Jahrhundert, die von der alten Abtei erhalten geblieben sind. Von seiner Spitze aus bietet sich Besuchern ein außergewöhnlicher Blick auf das Dorf und ein besseres Verständnis für die ursprüngliche Lage der Abtei in der Landschaft.
2. Besuch des Antoine-Coquard-Schmucksteinmuseums
Dieser Spaziergang bietet ein Erlebnis, das Geschichte, Architektur und alle Sinne gleichermaßen berührt: Sie lernen, die Mauern zu lesen, verstehen, dass das kulturelle Erbe niemals ganz verschwindet, und entdecken, dass selbst Steine eine Geschichte erzählen. Denn unser Dorf hat seine Abtei nicht verloren, sondern sie verwandelt.
Und seine Steine erzählen noch immer seine Geschichte.















