Vorstellung

In Begleitung eines Kulturvermittlers begeben Sie sich auf einen Spaziergang im Herzen der Monts et Coteaux du Lyonnais, von Sain Bel nach Savigny, um 4 im Freien installierte Kunstwerke zu entdecken.

Dieser geführte Spaziergang steht vordefinierten Gruppen (Familientreffen, Vereinen, Betriebsräten usw.) auf Anfrage das ganze Jahr über offen.
Die Wanderung kann auch ganzjährig ohne Führung selbstständig begangen werden.

Die 4 Kunstwerke, die es zu entdecken gilt:

„Verhandlung 147 – Intimität des Sichtbaren“ von Caroline Le Méhauté
Die Skulptur von Caroline Le Méhauté besteht aus fünf großen Glasscheiben, in die Bilder von Gesteinen und Mineralien der Sain-Bel-Mine integriert werden. Diese wurden unter einem Polarisations- und Vergrößerungsmikroskop aufgenommen. Das Werk spielt mit seiner Transparenz und dem durchscheinenden Licht. Die Künstlerin interessiert sich für das Verborgene im Boden und die unsichtbare Lebenswelt, die sie ans Licht bringt und sichtbar macht. Caroline Le Méhauté bezog Anwohner in Workshops zu Phytosanierung und geologischen Aktivitäten ein – ein wichtiger Schritt in der Entstehung des Kunstwerks.

„Passage Tissage“ von Amandine Guruceaga
Passage Tissage lädt Besucher ein, die Natur-, Landwirtschafts- und Industriegeschichte der Region Pays de l'Arbresle zu entdecken und würdigt die Webkunst dieser Gegend. Durch das Verflechten und Ineinandergreifen metallischer Materialien erinnert das Kunstwerk an Viehgehege – die ersten von Menschenhand geschaffenen Webelemente. Indem die Künstlerin einen Zaun neu gestaltet, erforscht sie zudem die Transformation der Landschaft durch die Landwirtschaft und schlägt Verbindungen zwischen verschiedenen Epochen her, um das Erbe und die Identität des Pays de l'Arbresle zu feiern.

„Der Obstgarten der Reife“ von Thierry Boutonnier
Mit „Der Obstgarten der Reife“ schenkt uns der Regen die verbleibende Zeit für die Ernte. Dieses Gemeinschaftsprojekt von Thierry Boutonnier ist in erster Linie ein Waldobstgarten, der die jüngere Geschichte der Baumpflege nachzeichnet. Freiland-Apfelbäume stehen neben Kirschhainen; die Bäume zeugen von einer Landwirtschaft im Wandel. Diese wilde Landschaft, die in Zusammenarbeit mit dem Künstler und zahlreichen Anwohnern, Handwerkern und Baumpflegern entstanden ist, ist heute ein Ort intensiver Bewirtschaftung. Das Gelände soll ein Observatorium für baumpflegerische Kunst sein, das die Biodiversität fördert. Inspiriert von der Agroforstwirtschaft, berücksichtigt dieses Werk die bestehenden fruchtbaren Brachflächen, die den Boden nähren und Wasser speichern. Diese Kunst der Pflanzenwelt wird von einem pädagogischen Ansatz begleitet, der das Verständnis dieser Landschaft im Wandel fördert. Zwölf Markierungen liefern die Schlüssel zum Verständnis der Entwicklung von Landschaften und landwirtschaftlichen Ökosystemen anhand der Zeugnisse derer, die sie bewirtschaften. Diese Worte führen zu einem Pavillon im Obstgarten, der als Aussichtspunkt für das betreffende Areal und seine Umgebung dient. Diese Hütte dient gleichzeitig als Regenwassernutzungssystem, das Regenwasser sammelt und die Zeit mithilfe einer Wasseruhr misst.

"Kryptid" von Charlotte Charbonnel
Bei ihrem ersten Besuch an der Ausgrabungsstätte bemerkte Charlotte Charbonnel ein Fossil auf dem steinigen Pfad.
Sensibel für Zeichen, wird diese Entdeckung, die an die Antike erinnert, zum Ausgangspunkt seines Projekts.
Dieses Gebiet war, wie ein Großteil des französischen Territoriums, während des Jura von einem warmen Meer bedeckt, was ideale Bedingungen für das Meeresleben bot und eine Fülle von Meeresfossilien hinterließ.
Der Künstler erschafft daraufhin ein fiktives Wesen, das an eine ausgestorbene Spezies erinnert und Zeuge dieser geologischen Geschichte ist.
Zwischen Fossilform und unidentifiziertem Organismus verwandelt sich dieses schuppige Tier in eine geomorphologische Höhle, in die der Besucher eingeladen ist einzutreten.

Preise / Eröffnung

Preise

50 € pro Stunde Mediation, d.h. 200 € für den gesamten Spaziergang.

Öffnungszeiten

Vom 01. bis 01. täglich.

Auf Nachfrage.